Kolloidale Metalle und ihr gesundheitlicher Nutzen

Kolloidale Metalle werden als Nahrungsergänzungsmittel zunehmend beliebter, da sie angeblich zahlreiche gesundheitliche Vorteile bieten.

Kolloidale Metalle werden als Nahrungsergänzungsmittel zunehmend beliebter, da sie angeblich zahlreiche gesundheitliche Vorteile bieten. Kolloidales Silber wird effektiv zur Wundheilung verwendet und seine Wirksamkeit als natürliches Antibiotikum ist seit Jahrhunderten bekannt, aber jetzt wird auch kolloidales Gold hinsichtlich seines Potenzials zur Steigerung der körperlichen und geistigen Gesundheit untersucht.

Doch was ist an dem Hype dran? Kann man den neuesten Behauptungen wirklich vertrauen?

Was sind kolloidale Metalle?

Kolloidale Metalle sind eine Art von Metallpartikeln, die in einer Flüssigkeit aufgelöst werden. Aufgrund ihrer Größe (zwischen 1 bis 100 Nanometern) werden sie auch häufig als Nanopartikel bezeichnet. Es gibt verschiedene Arten von kolloidalen Metallen – die bekanntesten und wichtigsten sind Gold, Silber und Kupfer.

Kolloidale Metalle haben viele Anwendungsbereiche, von der Elektronikindustrie zur Herstellung von Leiterplatten und anderen elektronischen Bauteilen bis hin zur Kosmetikindustrie für die Herstellung von Make-up-Produkten. Im medizinischen Bereich haben kolloidale Metalle eine Vielzahl verschiedener Anwendungen, zum Beispiel die Behandlung von Viren-, Bakterien- und Pilzerkrankungen.

Sie finden auch Verwendung als Katalysatoren in chemischen Reaktionen und als Farbstoffe für Textilien.

Warum sind kolloidale Metalle als Arzneimittel wirksam?

Kolloidale Metalle sind aufgrund ihrer hohen biologischen Aktivität als Arzneimittel wirksam. Diese Aktivität ist auf die kleinen Partikelgrößen zurückzuführen, die es den Metallionen ermöglichen, leicht in Zellen und Gewebe einzudringen. Daher können sie bei der Behandlung verschiedener Krankheiten helfen. 
Sie werden häufig als Antioxidantien verwendet, um freie Radikale zu neutralisieren und oxidative Schäden an Zellen und Geweben zu verhindern. Sie werden auch als Immunmodulatoren eingesetzt, um das Immunsystem des Körpers zu stärken und so Infektionen vorzubeugen oder abzuwehren.

Darüber hinaus helfen sie bei der Behandlung von Entzündungskrankheiten, indem sie Entzündungsmediatoren hemmen und die Heilung beschleunigen. 

Kolloidale Metalle haben auch antimikrobielle Eigenschaften und werden daher häufig in der Behandlung von bakteriell bedingten Erkrankungen eingesetzt. Sie töten Bakterien ab oder hemmen deren Wachstum, was ihnen einen Vorteil gegenüber anderen Arten von Antibiotika gibt.

Gibt es Nebenwirkungen bei der Einnahme von kolloidalen Metallen?

Die Einnahme von kolloidalen Metallen kann durchaus auch mit Risiken und Nebenwirkungen verbunden sein. In hohen Dosen oder über einen längeren Zeitraum eingenommen, können kolloidale Metalle toxisch sein und zu einer Überdosierung führen.

Einige der häufigsten Nebenwirkungen sind Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Schwindel und Kopfschmerzen. Darüber hinaus kann eine Überdosierung von kolloidalen Metallen auch das Risiko von schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen wie Leberschäden, Nierenversagen und neurologischen Störungen erhöhen.

Kolloidale Metalle wie Silber können zudem mit anderen Medikamenten wechselwirken, insbesondere mit Antibiotika und Schilddrüsenmedikamenten. Sprechen Sie vor der Einnahme von kolloidalen Metallen daher mit einem Arzt und informieren sich über mögliche Risiken und Wechselwirkungen.

Insgesamt sollten kolloidale Metalle mit Vorsicht und in angemessenen Dosen eingenommen werden, um mögliche Nebenwirkungen zu minimieren.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass kolloidale Metalle aufgrund ihrer biologischen Aktivität eine Reihe von gesundheitlichen Vorteilen bieten können. Sie werden häufig als Antioxidantien, Immunmodulatoren und antimikrobielle Mittel verwendet und haben in der Medizin zahlreiche Anwendungen.

Allerdings ist es wichtig zu beachten, dass die Einnahme von kolloidalen Metallen auch Risiken und Nebenwirkungen mit sich bringen kann. Es ist daher ratsam, vor der Einnahme von kolloidalen Metallen mit einem Arzt zu sprechen und sich über mögliche Risiken und Wechselwirkungen zu informieren.

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