Maßnahmen zum Schutz vor COVID-19

Maßnahmen zum Schutz vor COVID-19

Coronaviren (CoV) sind eine gro√üe Familie von Viren, die in einer Vielzahl von S√§ugetieren und V√∂geln vorkommen. In Menschen. Diese Viren k√∂nnen eine Reihe von Erkrankungen verursachen, die von leichten Infektionen der Atemwege bis zu schwereren Erkrankungen wie dem schweren akuten respiratorischen Syndrom (SARS) oder dem nah√∂stlichen respiratorischen Syndrom (MERS) reichen. 

Die Coronavirus-Krankheit 2019 (COVID-19) ist ein neuer Coronavirus-Stamm, der k√ľrzlich beim Menschen identifiziert wurde.

Coronaviren sind zoonotisch, was bedeutet, dass sie von Tieren auf Menschen √ľbertragen werden k√∂nnen. Es wird beispielsweise angenommen, dass SARS von Zibetkatzen stammt, w√§hrend MERS erstmals von Dromedarkamelen auf Menschen √ľbertragen wurde.

Wie andere Infektionen der Atemwege k√∂nnen auch Coronaviren durch Kontakt mit K√∂rperfl√ľssigkeiten wie Speichel, Blut oder Urin von Person zu Person √ľbertragen werden. Obwohl der erste gemeldete Fall in China war, haben Wissenschaftler immer noch nicht nachvollzogen, woher genau COVID-19 stammt.

COVID-19 scheint ein sehr √ľbertragbares zu sein und es kann passieren, dass diejenigen, die infiziert sind, das Virus auf andere √ľbertragen, noch bevor Symptome auftreten. Obwohl Menschen das Virus wochenlang nach der Infektion abgeben k√∂nnen, deutet die Forschung darauf hin, dass es in den fr√ľhen Stadien am ansteckendsten ist. 

https://gisanddata.maps.arcgis.com/apps/opsdashboard/index.html#/bda7594740fd40299423467b48e9ecf6

Am 11. März hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Status des Coronavirus offiziell von einer Epidemie auf eine Pandemie angehoben. Dies ist das erste Mal, dass ein Ausbruch diese Klassifizierung seit dem Auftreten von H1N1 (Schweinegrippe) im Jahr 2009 erhalten hat.

Eine Pandemie ist definiert als eine Epidemie, die “√ľber ein weites geografisches Gebiet auftritt und einen au√üergew√∂hnlich hohen Anteil der Bev√∂lkerung betrifft”.

Daher ist es ratsam, einige grundlegende Schutzma√ünahmen zu ergreifen, bis ein Impfstoff oder eine Behandlung f√ľr das Virus freigesetzt wird.

So sch√ľtzen Sie sich

Das Ergreifen einiger grundlegender Schutzma√ünahmen gegen Infektionen ist eine einfache Strategie, die dazu beitragen kann, die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Hier sind einige Schritte, die Sie unternehmen k√∂nnen, um sich und andere zu sch√ľtzen.

1. Hände häufig waschen

Waschen Sie Ihre H√§nde regelm√§√üig mit Wasser und Seife oder mit Alkohol, um Viren abzut√∂ten und die Ausbreitung von Keimen zu verhindern. Waschen Sie Ihre H√§nde mindestens 20 Sekunden lang, bevor Sie essen und nachdem Sie gehustet, geniest, sich die Nase geputzt oder auf die Toilette gegangen sind.

Wenn Seife und Wasser nicht verf√ľgbar sind, verwenden Sie ein H√§ndedesinfektionsmittel, das mindestens 60 Prozent Alkohol enth√§lt.

2. Abstand halten

W√§hrend eine √úbertragung des Virus √ľber die Luft bislang noch nicht nachgewiesen werden konnte, steht fest, dass es sich √ľber Tr√∂pfchen verbreitet. Diese Tr√∂pfchen k√∂nnen nicht nur bei einem absichtlichen Anhusten einer Person zu einer Ansteckung f√ľhren, auch beim normalen Sprechen ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass winzige Speicheltr√∂pfchen ausgesto√üen werden. Um Kassierer und Verk√§ufer also vor einer Ansteckung durch Kunden zu sch√ľtzen, setzen die meisten Gesch√§fte, Praxen und √∂ffentliche Einrichtungen derzeit auf Plexiglasscheiben als Spuckschutz.

Sowohl Mitarbeiter, als auch die Kunden werden mit einem solchen Schutz sehr effektiv vor einer Ansteckung gesch√ľtzt. Je nach Gegebenheiten vor Ort und individuellen Anspr√ľchen kommen dabei unterschiedliche Varianten zum Einsatz. Neben einfachen Spuckschutz-Plexiglasscheiben gibt es auch solche, die √ľber eine Durchreiche verf√ľgen oder an der Decke aufgeh√§ngt werden k√∂nnen. So kann gew√§hrleistet werden, dass sich Kunden und Verk√§ufer am Tresen, Schalter oder an der Kasse trotz des geringen Abstands von meist unter einem Meter nicht gegenseitig infizieren.

3. Oberflächen reinigen und desinfizieren

Viren k√∂nnen mehrere Tage am St√ľck auf Oberfl√§chen leben. Das Waschen und Desinfizieren von Oberfl√§chen, die Sie regelm√§√üig verwenden, kann dazu beitragen, die Ausbreitung von Keimen zu blockieren, um eine Infektion zu verhindern.

Die CDC empfiehlt die Verwendung von EPA-registrierten Haushaltsdesinfektionsmitteln, einschlie√ülich Alkohol oder verd√ľnnten Bleichl√∂sungen.

4. Ber√ľhren Sie nicht Augen, Nase und Mund

Ihre H√§nde k√∂nnen Viren von den Oberfl√§chen aufnehmen, die Sie ber√ľhren. Wenn Sie Ihr Gesicht mit ungewaschenen H√§nden ber√ľhren, k√∂nnen diese Keime √ľbertragen werden, die dann in den K√∂rper gelangen und Infektionen verursachen k√∂nnen.

5. √úben Sie Hustenetikette und Atemhygiene

Husten oder Niesen in der Ellbogenbeuge oder die Verwendung eines Papiertaschentuchs zur Abdeckung Ihres Mundes k√∂nnen dazu beitragen, die Ausbreitung von Keimen und Viren zu verhindern. Entsorgen Sie gebrauchte Taschent√ľcher auch sofort und waschen Sie Ihre H√§nde gr√ľndlich, nachdem Sie Atemsekreten ausgesetzt wurden.

6. Tragen Sie eine Stoffmaske

Die CDC empfiehlt die Verwendung einer Gesichtsmaske aus Stoff, um Nase und Mund in √∂ffentlichen Einrichtungen zu bedecken und die Ausbreitung auf andere zu verhindern. Da medizinische Masken und Atemschutzger√§te Mangelware sind, sollten sie Pflegepersonen, Gesundheitsdienstleistern und Ersthelfern vorbehalten sein.

7. Vorr√§te auff√ľllen

Um vorbereitet zu bleiben, sollten Sie sich mit anderen Haushaltsgegenst√§nden und allem anderen, was Sie regelm√§√üig f√ľr Ihre Gesundheit verwenden, eindecken. Idealerweise sollten Sie 30 Tage lang √ľber das N√∂tigste verf√ľgen, einschlie√ülich Waschmittel, Seife, Windeln und Pantry-Heftklammern.

8. Bleiben Sie auf dem Laufenden, um sicherzustellen, dass sich der Virus nicht in Ihrer Region befindet

Was Sie aktuell √ľber das Coronavirus SARS-CoV-2 wissen m√ľssen und was Sie jetzt tun sollten, erfahren Sie auf: www.zusammengegencorona.de (wird t√§glich aktualisiert).

9. Suchen Sie fr√ľhzeitig einen Arzt auf

Wenn Sie sich nicht gut f√ľhlen, sollten Sie zu Hause bleiben, um andere nicht zu infizieren. Wenn Sie schwerwiegendere Nebenwirkungen wie Husten, Fieber oder Atemnot bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, um die n√§chsten Schritte zu bestimmen.

Kein Risiko eingehen

Auch wenn die tatsächliche Bedrohung durch das neue Virus auch unter Fachleuten umstritten ist, derzeit ist es nicht sinnvoll die Empfehlungen zu missachten. Man kann davon ausgehen, dass entsprechende Schutzmaßnahmen noch eine ganze Weile, eventuell auch mehr oder weniger dauerhaft anhalten werden.

Auch dann, wenn die derzeitigen Maßnahmen gelockert werden muss gewährleistet werden, dass sich möglichst wenige Personen gegenseitig anstecken. Ob und inwiefern das öffentliche Leben dauerhaft durch die Pandemie beeinflusst wird, lässt sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht abschätzen.

Vorerst gilt es das Risiko der Verbreitung bestmöglich einzudämmen und kein unnötiges Risiko einzugehen. Nur dann, wenn sich alle gemeinsam an die derzeitigen Bestimmungen halten und empfohlene Maßnahmen umgesetzt werden, scheint eine Lockerung in absehbarer Zeit wahrscheinlich

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