Die Pflege im Alter

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Die¬†√§ltere¬†Bev√∂lkerung ist eine der am meisten gef√§hrdeten Bev√∂lkerungsgruppen hinsichtlich der Gesundheitsversorgung auf der Welt, haupts√§chlich wegen ihrer Anf√§lligkeit f√ľr Krankheiten, eingeschr√§nkten Zugangs zu¬†Krankenversicherungen, eingeschr√§nktem oder nicht vorhandenem Zugang zur Pflegeversicherung und / oder reduzierter Lebensqualit√§t.

In Deutschland wird die Mehrheit der Bevölkerung, einschließlich der älteren Menschen, durch eine öffentliche Krankenversicherung finanziert. 

Nur Arbeitnehmer mit einem Einkommen oberhalb eines Grenzwertes und bestimmte andere Gruppen haben die Möglichkeit, eine private Versicherung zu erwerben.

(Die M√∂glichkeit, keinen Versicherungsschutz zu haben, wurde im Jahr 2009 fallengelassen.) In Deutschland werden √ľberwiegend Gelder f√ľr dieses Gesundheitssystem durch gesetzliche Sozialbeitr√§ge aufgebracht.

Die verschiedenen Pflegestufen

Die Stufen, welchen Umfang ein Mensch an Pflege und Versorgung braucht, werden als Pflegestufen bezeichnet und dienen der Klassifizierung der Anspr√ľche jeder pflegebed√ľrftigen Person.¬†

Die Entscheidung f√ľr die Einstufung in die Pflegeversicherung erfolgt unter wesentlicher Ber√ľcksichtigung des Pflegeberichts.¬†

Es wird vom medizinischen Dienst der Krankenversicherung erstellt, in dem der Versicherte in seinem Wohnbereich untersucht wird. Die Pflegestufen sind wie folgt organisiert:

  • Pflegestufe I¬†:¬†Pflegebed√ľrftigkeit¬†f√ľr mindestens 90 Minuten pro Tag mit einer Grundversorgung von mindestens 45 Minuten pro Tag.
  • Pflegestufe II¬†: Der¬†Pflegebedarf¬†muss mindestens 180 Minuten pro Tag betragen mit einem Grundversorgungsbedarf von mindestens 120 Minuten pro Tag.
  • Pflegestufe III¬†: F√ľr mindestens 300 min pro Tag ist ein Pflegebedarf von mindestens 240 min pro Tag erforderlich.
  • H√§rtefall¬†: Der Pflegefonds kann mehr Leistungen im Rahmen von Pflegeleistungen und station√§rer Pflege anbieten.¬†

Wenn die persönliche Pflege unter der erforderlichen Mindestschwelle von mindestens 90 Minuten pro Tag benötigt wird, gibt es keine Vorteile. Alle Leistungen außer technischen Hilfsmitteln und Pflegekursen sind budgetiert. 

Dies soll verhindern, dass die Pflegeversicherung in eine Vollkaskoversicherung umgewandelt wird. Somit werden die Beiträge stabil gehalten und die Entwicklungsausgaben gesteuert. 

Aber wie sieht es in Nachbarl√§ndern damit aus, zum Beispiel den verschiedenen Pflegestufen in √Ėsterreich, Schweiz, Frankreich, D√§nemark; Polen; Tschechien; Luxemburg, Belgien und den Niederlanden?

Die häusliche Pflege 

Wie die Pflegestufen werden auch die Dienstleistungen kategorisiert. Auf der einen Seite gibt es die häusliche Pflege und auf der anderen Seite die stationäre Pflege. Die häusliche Pflege kann in vier Kategorien unterteilt werden:

https://www.instagram.com/p/Biq3K25hfgG/?tagged=h%C3%A4uslichepflege

Die erste Gruppe ist das sogenannte Pflegegeld, eine monatliche Geldleistung f√ľr privat organisierte Pflegekr√§fte, wie z. B. Familienangeh√∂rige, die derzeit nicht erwerbst√§tig sind.¬†

Der Geldbetrag in 235 EUR in Kategorie I, 440 EUR in Kategorie II und 700 EUR in Kategorie III. In diesem Schema gibt es keine Härtefallregelung.

Die zweite Option ist die Pflege nach Sachleistungen.¬†Der ambulante Pflegedienst f√ľr die h√§usliche Pflege wird subventioniert, der vom Patienten ausgew√§hlt wird.¬†Diese Leistungen haben einen maximalen Betrag pro Monat.¬†

In der Pflegestufe I beträgt der Betrag 450 EUR; in der Pflegestufe II, 1.100 EUR; und in der Stufe III, 1.550 EUR. In besonderen Härtefällen kann der Pflegefonds Betriebe im Gesamtwert von bis zu 1.918 EUR abdecken.

Dar√ľber hinaus ist die Kombination von Pflegegeld und Pflegegeld m√∂glich.¬†In diesem Fall k√∂nnen die Pflegeleistungen der Pflege f√ľr die h√§usliche Pflege als Sachkosten geltend gemacht werden.¬†Au√üerdem kann der derzeitige Anteil des H√∂chstbetrags als Geldleistung f√ľr Pflegepersonen in Anspruch genommen werden.

Teilstation√§re Pflege ist eine vor√ľbergehende Unterst√ľtzung w√§hrend des Tages in einer Einrichtung.¬†Die Leistungen sind identisch mit denen der Sachleistungen.¬†

Stationäre Pflege 

Die station√§re Pflege¬†umfasst eine Unterkunft in einem Heim.¬†Dies bedeutet, dass Dienstleistungen f√ľr die Dauer der Pflege erbracht werden.¬†Der Bedarf an station√§rer Versorgung wird angenommen.¬†Der Pflegefonds zahlt eine Geb√ľhr an das Pflegeheim.¬†

In Pflegestufe I beträgt der Betrag 1.023 EUR ; in Stufe II 1.279 EUR; und in Stufe III 1.432 EUR.

Im Extremfall k√∂nnen bis zu 1.688 EURgezahlt werden.¬†Die Geldleistungen sind nur f√ľr die Kosten der Pflege und sozialen Unterst√ľtzung bestimmt das Heim.¬†

Wenn das Einkommen aller pflegebed√ľrftigen Familienmitglieder nicht ausreicht, um die restlichen Kosten der station√§ren Pflege zu bezahlen, kann die entsprechende Sozialhilfeeinrichtung angefordert werden.¬†

Zunahme der älteren Bevölkerung 

Aufgrund der¬†Langlebigkeit¬†und niedrigen Fertilit√§tsraten hat die √§ltere Bev√∂lkerung (75 Jahre und √§lter) in Deutschland im Laufe der Jahre dramatisch zugenommen und wird voraussichtlich von 7% der Gesamtbev√∂lkerung im letzten Jahrhundert auf √ľber 10% bis 2020 steigen.

Die Anzahl der Pflegebed√ľrftigen in der Bev√∂lkerung wird sich voraussichtlich um mehr als 2 Millionen Menschen bis 2020 erh√∂hen, was etwa dann etwa 2% der Bev√∂lkerung in Deutschland entspricht.¬†

70% der Menschen, die √§lter und pflegebed√ľrftig sind, leben in privaten Haushalten, wobei in 80% dieser Haushalte ein Familienmitglied die Hauptpflegekraft ist;¬†T√∂chter und Schwiegert√∂chter z√§hlen zu den wichtigsten Betreuern.¬†

Der stetige Anstieg der √§lteren Bev√∂lkerung in Deutschland bedeutet, dass √§ltere Menschen, insbesondere Pflegedienste, st√§rker auf Gesundheitsleistungen angewiesen sind.¬†Dieses erh√∂hte Bed√ľrfnis f√ľhrt dazu, dass √§ltere Menschen in eine prek√§re Lage geraten, weil die Mittel nicht alle ihre Bed√ľrfnisse decken k√∂nnen.

Pflegeversicherung 

Die Pflegeversicherung¬†wurde 1996 vom deutschen Sozialstaat gegr√ľndet, um √§lteren Menschen finanzielle Mittel f√ľr eine Pflegeperson zu geben.¬†Diese Versicherung erbringt entweder Betreuungsleistungen oder Geldleistungen f√ľr eine private Pflegekraft wie ein Familienmitglied.¬†Dies bietet Familien mehr Unterst√ľtzung durch eine √∂ffentliche Einrichtung, die jetzt f√ľr die Finanzierung der Altenpflege zust√§ndig ist, anders als fr√ľher, als die hohen Kosten der Heimpflege die meisten Familien dazu veranlassten, sich um ihre Alten in ihren eigenen Haushalten zu k√ľmmern.

Mit dem Aufkommen der Pflegeversicherung entstand auch ein Aufkommen von privaten Pflegediensten und neuen Wohneinrichtungen f√ľr √§ltere Menschen.¬†

Wenn eine Familie sich f√ľr die Pflegeversicherung f√ľr die Pflegeversicherung entscheidet, k√∂nnten sie diese Dienstleistungen √ľber diese privaten Agenturen erhalten;¬†andernfalls w√ľrden sie Geldleistungen erhalten, die dazu verwendet werden k√∂nnten, ein Familienmitglied oder eine andere Person f√ľr informelle Pflegedienste zu bezahlen.

Unterschied in den Hintergr√ľnden der Pflegedienstempf√§nger¬†

Je nach sozialer Stellung, ethnischer Herkunft und Geschlecht gibt es in Deutschland erhebliche Unterschiede bei der Nutzung der Pflegedienstleistungen.¬†Diejenigen mit einer h√∂heren sozialen Position nutzen am h√§ufigsten h√§usliche Dienstleistungen von privaten Institutionen, w√§hrend diejenigen in einer niedrigeren sozialen Position am h√§ufigsten Geldleistungen nutzen.¬†Dar√ľber hinaus sind deutsche √§ltere Minderheiten in professionellen h√§uslichen Dienstleistungen und h√§uslicher Pflege unterrepr√§sentiert.¬†

Dies ist auf die gro√üe Anzahl von Menschen zur√ľckzuf√ľhren, die sich in informeller Familienbetreuung befinden, und ihre unterschiedlichen Kulturen f√ľhren zu Schwierigkeiten bei der Anpassung an die bestehenden Betreuungsdienste.¬†Es gibt auch eine Diskrepanz in der Anzahl der Frauen und M√§nner, die die Pflegedienste nutzen.¬†

69% der Leistungsempf√§nger sind Frauen, was auf Frauen zur√ľckzuf√ľhren ist, die die Mehrheit der √ľber 80-J√§hrigen ausmachen, die niedrigere¬†Renten¬†beziehen¬†und mehr Pflegeabh√§ngigkeit ben√∂tigen.

Zufriedenheit mit dem Gesundheitswesen

In einer 1992 durchgef√ľhrten Studie¬†befragte¬†Louis Harris¬†948 √§ltere Menschen √ľber 65 Jahre aus Deutschland, um ihre Zufriedenheit und Lebensqualit√§t im Gesundheitswesen besser zu verstehen.¬†

29% der deutschen Senioren sind mit ihrer Gesundheitsversorgung zufrieden. 

54% berichten √ľber faire oder schlechte Gesundheit;¬†und 38% berichten, dass sie in den letzten sechs Monaten sechs oder mehr Arztkontakte hatten.¬†

6% der deutschen Senioren betrachteten die Auslagen aus medizinischer Sicht als ernstes Problem, 15% betrachteten das deutsche System der medizinischen Versorgung als “inad√§quat”.

Insgesamt ist ein beträchtlicher Teil der älteren Bevölkerung mit ihrer Gesundheitsversorgung zufrieden, und ein sehr kleiner Betrag betrachtet die Auslagen aus medizinischer Sicht als ein ernstes Problem. 

Ber√ľcksichtigt man dies zusammen mit den Altenpflegediensten, so haben die deutschen Alten in der Regel einen guten Zugang zur Kurz- und Langzeitpflegeversicherung.

Depression in der älteren Bevölkerung 

Ein Faktor, der weitgehend zu den Kosten im Zusammenhang mit dem Alter beitr√§gt, ist das Vorhandensein von psychischen Problemen, n√§mlich¬†Depressionen.¬†Eine Studie wurde an 451 Patienten der Grundversorgung im Alter von 75 und √§lter durchgef√ľhrt.¬†Bei 63 von 451 Patienten wurde eine Depression diagnostiziert.

Ein Faktor, der weitgehend zu den Kosten im Zusammenhang mit dem Alter beitr√§gt, ist das Vorhandensein von psychischen Problemen, n√§mlich¬†Depressionen.¬†Eine Studie wurde an 451 Patienten der Grundversorgung im Alter von 75 und √§lter durchgef√ľhrt.¬†Bei 63 von 451 Patienten wurde eine Depression diagnostiziert.

Depressive und nicht depressive Personen hatten ähnliche Bildungsstufen und keine signifikanten Unterschiede in Alter und Geschlecht. Es wurde festgestellt, dass 14% der depressiven Personen psychologische Spezialdienste in Anspruch nahmen, während 8% der nicht depressiven Personen psychologische Spezialdienste in Anspruch nahmen, die von 2% genutzt wurden. 

Psychiater wurden von 5% der depressiven √§lteren Menschen und 1% von Nicht-Depressiven verwendet;¬†und Psychologen wurden von 2% depressiven √§lteren und 0,5% nicht depressiven Patienten verwendet.¬†Zus√§tzlich wurden depressive √§ltere Menschen f√ľr einen durchschnittlichen Aufenthalt von 20,7 Tagen in Krankenh√§user aufgenommen, w√§hrend nicht depressive Patienten durchschnittlich 13 Tage lang aufgenommen wurden.¬†

Die gesamten direkten Gesundheitskosten von depressiven √§lteren Menschen betrugen 5422 Euro pro Jahr und bei nicht depressiven √§lteren Menschen 3624 Euro pro Jahr.¬†Letztlich ist nicht bekannt, wie viel von den direkten Gesundheitskosten auf diagnostizierte und nicht diagnostizierte Depressionen zur√ľckzuf√ľhren ist, aber es ist klar, dass das Vorhandensein von Depressionen bei √§lteren Menschen ihre Lebensqualit√§t beeinflusst, was m√∂glicherweise verbessert werden kann, wenn Depressionen erkannt und behandelt werden sofort.¬†

Dar√ľber hinaus kann eine sofortige Behandlung von Depressionen die Kosten f√ľr die direkte Gesundheitsversorgung in der √§lteren Bev√∂lkerung reduzieren.¬†

Multiple chronische Erkrankungen in der älteren Bevölkerung 

√Ąltere Patienten mit multiplen chronischen Erkrankungen sind auch mit einer h√∂heren Gesundheitsversorgung und -kosten verbunden.¬†Studien haben gezeigt, dass das Ausma√ü der Erkrankung bei √§lteren Menschen direkt Auswirkungen auf die Verwendung und die Kosten der Gesundheitsversorgung hat;¬†das krankheitsniveau wurde als die anzahl der erkrankungen gemessen.¬†

Reduzierung der Gesundheitsausgaben 

Um die mit den Erkrankungen der deutschen Senioren verbundenen Gesundheitsausgaben zu reduzieren, was vor allem auf die Ausgaben f√ľr Medikamente f√ľr psychische Gesundheit oder chronische Erkrankungen zur√ľckzuf√ľhren ist, regelt die Bundesregierung streng die Kostenerstattungs- und Preispolitik des Pharmamarktes kosteng√ľnstige Analyse verwenden.¬†

Dies k√∂nnte zusammen mit der Umsetzung anderer Ma√ünahmen die Gesundheitsausgaben f√ľr √§ltere Menschen verringern, die Gefahr verringern, einige dieser Dienste zu streichen und ihnen einen guten Zugang zu kurz- und langfristigen Gesundheitsdiensten zu erm√∂glichen als f√ľhrend f√ľr eine gute Lebensqualit√§t.

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